Gegen einige wenige Erkältungserreger schützen Impfungen:
- Keuchhusten (Pertussisbakterium): besonders gefährlich für Neugeborene.
- Haemophilus influenzae Typ b (Hib): ein Bakterium, das schwere Hirnhautentzündungen oder auch eine Kehldeckelinfektion auslöst.
- Pneumokokken: verursachen u. a. Lungenentzündung.
- Influenza (echte Virusgrippe): Nicht nur für Menschen ab 60, sondern auch für chronisch Kranke jeden Alters und für Schwangere kann die Influenza lebensgefährlich werden. Außerdem raffen Pandemien im Schnitt alle 27 Jahre weltweit Millionen auch gesunder Menschen dahin. Moderne Medikamente wie Amantadin oder Neuraminidasehemmer helfen gegen eine Influenza, sofern sie innerhalb von 48 Stunden ab Beginn der Krankheit gegeben werden. Antibiotika sind nur dann notwendig, wenn zusätzlich Bakterien die Atemwege infizieren. Besonders gefährdete Risikogruppen, wie etwa lungenkranke Frühgeborene, erhalten durch "Antikörperpräparate" (Immunglobuline) vorbeugend Schutz vor den schweren Folgen einer "RSV"-Infektion.
Tipp: Eltern, Großeltern und andere enge Kontaktpersonen von Neugeborenen und Babys können Keuchhustenerreger übertragen. Für die Kleinen ist das lebensgefährlich. Deshalb: Sollten sich alle noch vor der Geburt des Kindes impfen lassen! Und achten Sie darauf, dass das Kind von Erregern ferngehalten wird.